Fragen und Antworten unserer Besucher
Mittlerweile treffen bei uns täglich Fragen zur Schweinegrippe ein. Wir möchten unsere Antworten auf diese Fragen unseren Besuchern nicht vorenthalten. Hier die Besucher-FAQ von www.schweinegrippe-neuegrippe.de:
Leider gibt es noch keine hinreichenden Erkenntnisse, ob ein Mundschutz oder Atemschutz wirklich nachweisbar gegen die Ansteckung hilft. Zwar schützt man andere dadurch, daß Tröpfchen nicht mehr in die Außenwelt gelangen, ob aber nicht kleinste Tröpfchen von anderen durch den Mundschutz durchkommen, ist nicht geklärt. Außerdem müßte der Mundschutz vermutlich alle 20 Minuten gewechselt werden, da er ansonsten völlig seine Wirkung verliert. Daher gibt es von offizieller Seite bisher keine Empfehlungen zum Mundschutz. Andererseits kann es sicherlich nicht schaden, sich welchen zu besorgen.
Im Moment gibt es keinen Grund zur Panik, da die Schweinegrippe sogar derzeit milder verläuft als die normale Grippe. Das einzige Risiko, daß man zur Zeit sieht, ist das einer Mutation des Virus. Hier gibt es aber noch keine Nachweise.
Keine Sorge. Ansteckung geht nur durch Tröpfcheninfektion und das "Tröpfchen" muß noch frisch (aus dem Körper eines anderen) kommen. Die Viren halten sich auf Oberflächen nur ein paar Stunden.
In beiden Fällen handelt es sich um Influenzaviren. Der Verlauf der Schweinegrippe ist noch recht harmlos, aber leider ähnlich wie bei der damaligen Spanischen Grippe. Zunächst mild mit niedriger Sterberate, aber nach der Mutation gab es damals fast 70 Millionen Tote weltweit. Großbritanien rechnet z.B. ab Ende August mit täglich 100000 neuen Ansteckungen am Tag. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei so vielen Ansteckungen zu einer Mutation kommt steigt derzeit wirklich von Tag zu Tag. Insbesondere gefährlich wird die normale Grippezeit auf der stark bevölkerten Nordhalbkugel (unser Herbst/Winter). Hoffen wir, daß die Mutation ausbleibt.
Von der Teilnahme an einer solchen Party kann nur dringend abgeraten werden. Schließlich handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung und ist eine große Belastung für den Körper, da dieser meist mit hohem Fieber reagiert. Zudem ist es absolut nicht sicher, ob der Virus nicht auch ein zweites Mal infektiös sein kann, auch wenn man den Grippevirus sich schon mal "auf der Party besorgt hat". Dies gilt nach Angaben von Virologen insbesondere für den Fall der Mutation des Virus.
Die Schweinegrippe ist leider noch lange nicht am Ende. Wir werden (unvermeidbar) eine massive Ausbreitung des Virus auf der ganzen Welt sehen. Glücklicherweise ist der Krankheitsverlauf bisher sehr mild. Drücken wir die Daumen, daß sich das nicht durch eine Mutation ändert.
Ja, der Schweinegrippevirus ist von Schweinen auf den Menschen übergesprungen.
Also: kurz zur Klarstellung: die Todesrate bei der normalen Grippe ist erheblich höher als bei der derzeitigen Schweinegrippe. Auch der Krankheitsverlauf ist bisher erheblich harmloser. Die Ausbreitung des Schweinegrippevirus geht allerdings etwas schneller als bei der normalen Grippe. Das Problem, vor dem viele Angst habe, ist die mögliche Mutation des Virus. Dann kann es sehr gefährlich werden.
Kurz und knapp zu den Symptomen: starkes Krankheitsgefühl (schlimmer als Erkältung), hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten
Also: die Gefahr auf Mallorca an Schweinegrippe zu erkranken,ist dieselbe wie in Deutschland. Bis gestern wurden im übrigen "nur" knapp 50 Fälle auf Mallorca gemeldet. Das ist noch nicht besonders viel. Was man tun sollte: Menschenmengen meiden. Vielleicht ein paar weniger Clubbesuche...
Menschenmengen meiden und viel Händewaschen, so kann man es zusammenfassen.
Das Risiko an Schweinegrippe in Italien zu erkranken ist dieselbe wie in Deutschland. Es handelt sich mittlerweile um eine Pandemie, das heißt die ganze Welt ist betroffen. Klar, es gibt ein paar Schwerpunkte, aber Deutschland und Italien sind etwa gleich stark betroffen. Ich würde Menschenmengen im Urlaub meiden.
Es dürfte in der Tat eine massive Ausbreitung des Virus geben. Die WHO rechnet mit Millionen von Erkrankungen spätestens im Herbst. Solange die Grippe so mild bleibt wie jetzt, ist es kein Problem. Sollte der Virus aber mutieren, wäre die Situation leider dramatischer, d.h. die Anzahl der schweren Verläufe und Todesfälle würde zunehmen.
Eines sollte man beachten: Menschenmengen meiden und häufig Händewaschen. Auch ein Desinfektionsspray für unterwegs kann helfen.
Derzeit mit Tamiflu und Relenza und hoffentlich bald verhindert durch die Impfung, soweit und sobald verfügbar. Der Arzt wird entscheiden, ob zusätzlich ein Antibiotikum gegeben wird. Häufig sind es nämlich bakterielle Infektionen, die dem Virus nachfolgen.
Solange Du kein hohes Fieber hast, brauchst Du Dir keine Sorgen machen.
Die Sterberate ist glücklicherweise bisher äußerst niedrig und sehr viel niedriger als in der normalen Grippesaison. Drücken wir die Daumen, daß das so bleibt.
Der Verlauf ist noch recht mild, allerdings wächst die Wahrscheinlichkeit einer Mutation. Das könnte dann ähnliche Folgen haben wie damals bei der spanische Grippe. Jetzt ist aber noch kein Grund zur Panik.
Wenn Du keine chronische Erkrankung oder Immunschwäche hast, kannst Du es ruhig riskieren. Allerdings solltest Du wissen, daß die Krankheitszahlen gerade in London sehr hoch sind. Für den Krankheitsfall im Ausland gilt: Du brauchst eine Auslandskrankenversicherung. Gibt es vom ADAC und von diversen anderen Anbietern. Bei machen privaten Krankenversicherungen ist der Schutz bereits inbegriffen.
Solange es keine offizielle Reisewarnung des auswärtigen Amtes gibt und niemand aus Eurer Familie erkrankt, gibt es leider keine Möglichkeit von der Reise zurückzutreten und den Reisepreis rückerstattet zu bekommen. Allein die Existenz der Schweinegrippe wird nicht anerkannt. Ihr könnt mal eine Kulanzanfrage beim Reiseveranstalter probieren. Einen rechtlichen Anspruch habt ihr leider nicht.
Also zur Klarstellung: Tamiflu ist ein Grippemedikament, das gegen den Virus wirkt. Genauso wie das Schwestermedikament Relenza bekämpft es das Virus, wenn es schon ausgebrochen ist. So wie es aussieht, ist Tamiflu gegen den Schweinegrippevirus wirksam. Bund und Länder haben für den Ernstfall Medikamentenvorräte für etwa 20 % der Bevölkerung.
Der hiervon zu unterscheidende Impfstoff gegen die Schweinegrippe befindet sich derzeit in der Produktion und wird im Herbst verfügbar sein. Die Bundesregierung hat hier 50 Millionen Dosen bestellt, was für die zwei notwendigen Impfungen von etwa 30 % der Bevölkerung reicht.
Es sind die chronisch Kranken und immungeschwächten Personen, sowie Schwangere. Die genauen Kriterien sind noch offen und werden wohl bis zum Herbst feststehen.
Es ist der Tat richtig, daß dies am Anfang der Erkrankungswelle so gemacht wurde. Aber aufgrund des steilen Anstiegs der Erkrankungszahlen läßt sich diese Vorgehensweise nicht mehr aufrechterhalten.
Dein Ansteckungsrisiko ist etwas höher als beim Durchschnitt, da es in Spanien etwas mehr Erkrankte gibt, als in Deutschland, aber insgesamt weniger als in Großbritannien. Du mußt Dir aber keine Sorgen machen, wenn Du keine chronischen Krankheiten hast. Meide Menschenmengen und wasch Dir oft die Hände. Falls Du Symptome bekommst mußt Du zum Arzt. Die Grippemedikamente sind verschreibungspflichtig.
Ja das ist möglich. Die Inkubationszeit beträgt 1-4 Tage. Prüfe aber mal genau, ob Du wirklich die Symptome der Schweinegrippe hast.
Regelmäßig verschreibt der Arzt Tamiflu oder Relenza gegen die Viren selbst. Hinzukommen kann ein Antibiotikum wenn es zusätzliche bakterielle Infektionen gibt. Fieber und Husten können ebenfalls mit Medikamenten behandelt werden. Das entscheidet der Arzt. Quarantäne wird mittlerweile auch zu Hause und nicht nur im Krankenhaus ermöglicht.
Ein paar Stunden, deswegen ist es so wichtig regelmäßig die Hände zu waschen und darauf zu achten, daß man sich nicht an Nase, Mund und Augen faßt. Das sollte man sich in dieser Zeit dringend abgewöhnen.
Die entscheidene Frage ist, ob sie Fieber hat. Solange kein Fieber auftritt, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Schweinegrippe. Bei dem ganzen Medienrummel um die Schweinegrippe kann es sein, daß man zu sehr in den Körper hineinhört (das hat im übrigen nichts mit "Einbildung" zu tun).
Mach Dir keine große Sorgen. Das Ansteckungsrisiko ist nur etwas höher als in Deutschland, da es in Spanien etwas mehr Erkrankte gibt, aber immer noch deutlich weniger als in Großbritannien, die in Europa am Schlimmsten betroffen sind. Wenn man keine chronischen Krankheiten hat, besteht kein Grund, die Reis abszusagen. Man sollte aber auf Hygiene achten und Menschenmengen meiden.
Also: richtig ist, daß wenn Du an einem Grippevirus erkrankt bist und die Krankheit ausgestanden ist, Du Dich mit großer Sicherheit nicht mehr mit demselben Virus anstecken kannst. Aber genau darin liegt das Problem: sobald sich der Virus verändern sollte, kannst Du auch ein zweites Mal erkranken. Bei der Schweinegrippe ist noch nicht klar, ob sich der Virus verändern wird. Also bitte nicht - wie in Großbritannien geschehen - Schweinegrippeparties (kein Witz) veranstalten, wo man sich bewußt ansteckt, um dann nicht von einer mutierten Version des Virus erneut zu erkranken.
Es ist sehr unwahrscheinlich, daß Du Schweinegrippe ohne Fieberreaktion hast. Der Körper reagiert automatisch auf den Angriff eines derartigen Virus mit einer Alarmierung des Immunsystem und das bedeutet nun einmal auch Fieber. Nur wenn Deine Abwehr nicht richtig funktioniert, dann kann das Fieber auch mal ausbleiben. Also, wart erst mal ab. Es gibt im übrigen auch normale Sommergrippe/Sommererkältungen, die nichts mit der echten Grippe zu tun haben.
Ja, alle größeren Unternehmen haben sogenannte Pandemie-Pläne für den Fall, daß es zu einem Ausbruch einer Erkrankung mit vielen Betroffenen kommt. Dies ist zwangsläufig notwendig: man stelle sich nur vor, daß in einer Firma plötzlich 50 % der Mitarbeiter ausfallen. Dafür muß man Notfallpläne haben, um den Geschäftsbetrieb zumindest halbwegs fortsetzen zu können. Weiteres Ziel dieser Pandemie-Planungen ist es natürlich, die Zahl der Ansteckungen möglichst niedrig zu halten. Dazu gibt es in vielen Unternehmen bereits jetzt Hygieneanweisungen. Auch wird teilweise die Anzahl der Dienstreisen reduziert. Auf Toiletten stehen häufig Desinfektionsmittel etc. Dies sind nur einige Beispiele.
Dich selbst kannst Du schützen, indem Du häufig die Hände wäschst und Menschenmengen meidest.
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