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Behandlung der Schweinegrippe

Schweinegrippe Behandlung

Was kann ich tun, wenn der Grippe-Check auf unserer Seite positiv war oder man die wichtigsten Symptome (plötzlicher Krankheitsbeginn, hohes Fieber (über 38), starkes Krankheitsgefühlt) bei sich bemerkt? Wie soll ich mich verhalten und was sind die Behandlungsmethoden gegen die Schweinegrippe? Hier sind die 4 Schritte, die man beachten muß.

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Schritt 1: Arzt bzw. ärztlichen Notdienst anrufen!

Um andere Patienten in den Wartezimmern und das Personal in der jeweiligen Praxis nicht anzustecken, rufen Sie bitte zunächst bei Ihrem oder einem verfügbaren Arzt an und sagen Sie ihm/ihr oder der Angestellten, daß Sie Schweinegrippe bei sich vermuten. Man wird Ihnen dann sagen, ob Sie in die Praxis kommen sollen und was Sie dabei beachten müssen (manchmal wird man dann direkt in einen anderen Raum gebracht oder ähnliche Schutzmaßnahmen werden ergriffen). Bitte nicht direkt die Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen!!!

Am Wochenende und bei einem hohen Fieberanstieg und/oder besonders starken Symptomen auch am Abend und in der Nacht, kann man sich an den örtlichen ärztlichen Notdienst wenden. Der wird dann - je nach Verfügbarkeit - einen Arzt schicken, oder Ihnen eine Adresse nennen, wo Sie hinfahren können.

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Schritt 2: Diagnose des Arztes

Der Arzt wird entscheiden, ob er bei Ihnen einen Schweinegrippe-Test (über Blutabnahme) macht, oder nicht. Mittlerweile sind viele Ärzte dazu übergegangen, keinen Test mehr zu machen, insbesondere wenn die Symptome eindeutig sind.

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Schritt 3: Behandlung durch den Arzt

In vielen Fällen wird der Arzt antivirale Medikamente verschreiben. Am Markt gibt es Tamiflu und Relenza. Relenza muß inhaliert werden, während Tamiflu in Tablettenform zur Verfügung steht. Ein weiteres Medikament befindet sich in der Entwicklung, ist aber auch eher für die intravenöse Anwendung im Krankenhaus vorgesehen. Regelmäßig wird der Arzt Tamiflu verschreiben, was im Allgemeinen recht gut verträglich ist. Teilweise treten jedoch auch Erbrechen, Übelkeit und Bauchschmerzen auf. Bei zusätzlichen bakteriellen Infektionen kann es auch sein, daß man noch ein Antibiotikum dazu bekommt. Um die Symptome zu lindern, machen fiebersenkende Medikamente wie Aspirin, Paracetamol oder auch stärkere Mittel wie Novalgin Sinn. Sollten zusätzlich Bronchitis oder Nebenhöhlenprobleme auftreten, sollte man auch noch einen Schleimlöser, wie ACC, Mucosolvan oder die pflanzlichen Präparate wie Soledum, Gelomyrtol etc. einnehmen. Von dem ausschließlichen Besuch eines Heilpraktikers oder reinen Hömöopathie-Arztes ist abzuraten, da die Schweinegrippe trotz des derzeit noch milden Verlaufs auch schlimmere Folgen haben kann.

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Schritt 4: Verhaltensweise nach Arztbesuch

Vielfach wird man dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Wenn es eine offizielle Anordnung des Arztes/Gesundheitsamtes gibt, nennt man das Quarantäne und muß unbedingt befolgt werden. Es gibt Ordnungsgelder im Falle des Verstoßes gegen Quarantäne - Anordnungen. Auch im Übrigen sollte man, z.B. solange das Fieber noch da ist, sich unbedingt schonen und die Zeit überwiegend im Bett verbringen. Den Virus muß der Körper trotz Medikamenten noch selbst besiegen und das kostet Kraft. Arbeitet man in einer derartigen Krankheitsphase durch oder belastet sich zu sehr, kann das Langzeitfolgen haben. Es ist bekannt, daß eine verschleppte Grippe schwerwiegende Erkrankungen wie Herzmuskelentzündungen hervorrufen kann. Darüber hinaus bitte unbedingt die verschriebenen Medikamente regelmäßig einnehmen und viel Trinken. Durch das Fieber braucht der Körper mehr Flüssigkeit. Nach etwa 7 Tagen sollte die Schweinegrippe überstanden sein. Leider ist eine Wiederansteckung mit der Schweinegrippe denkbar und möglich, jedenfalls dann, wenn der Schweinegrippevirus mutiert, womit man leider rechnen muß. Daher bitte weiterhin - so gut wie möglich - die Vorsichtsmaßnahmen beachten.

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