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Impfung / Impfstoff gegen die Schweinegrippe

Vor- und Nachteile der Impfung

Schweinegrippe Impfung

Dieses Jahr deckt die Grippeimpfung den H1N1 Virus direkt ab

Es wird derzeit viel darüber diskutiert, ob man sich impfen lassen soll oder nicht. In allen Medien steht das Thema hoch im Kurs. Diskussionssendungen zeigen große Kritik und Zweifel an der Impfung. Auch wollen sich derzeit etwa nur 15 % der Menschen in Deutschland impfen lassen. Da viel über die etwaigen Nebenwirkungen und die wirkungsverstärkenden Zusatzstoffe im Impfstoff diskutiert wird, ist die Zurückhaltung auch verständlich. Hinzu kommt, daß die Schweinegrippe derzeit noch sehr mild verläuft. Andererseits sollte man auch folgendes im Auge behalten (und hiervor warnen auch di Europäische Kommission und die Gesundheitsbehörden weltweit): Wenn - und das erwarten viele Medziner - im Herbst/Winter wieder mehr Schweinegrippe-Fälle auftreten, könnte es zur gefürchteten zweiten Welle der Schweinegrippe kommen. Es wird mit Erkrankungszahlen von über 30 Millionen in Deutschland gerechnet. Die Zahl der Todesfälle wäre dann auch nicht unerheblich. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird allen Bürgern die Impfung empfohlen. Nach unserer Einschätzung erscheint es (jedenfalls für die gesunden Bürger) sinnvoll, die nächsten Wochen noch abzuwarten und die Meldungen zu verfolgen, ob und inwieweit Nebenwirkungen bei der Impfung auftreten. Wenn diese sich in Grenzen halten, sollte man sich wohl impfen lassen. Die deutschen Behörden beobachten derzeit sorgfältig die Situation in Schweden. Dort war mit der Schweinegrippeimpfung bereits Mitte Oktober begonnen worden. Bisher waren in 200 Fällen Nebenwirkungen festgestellt und in weiteren 500 Fällen Nebenwirkungen von Geimpften berichtet. 5 Todesfälle sind mit der Impfung in Zusammenhang gebracht worden. In 37 Fällen gab es schwerere allergische Reaktionen. Gehört man zu den Risikogruppen, sollte man auf jeden Fall mal mit seinem Arzt sprechen. Auf unseren Seiten halten wir Sie ständig auf dem Laufenden.

Impfempfehlung / Wer wird zuerst geimpft?

In Deutschland hat die Massenimpfung gegen die Schweinegrippe wie geplant begonnen. Ursprünglich war die Impfung von 25 Millionen Menschen geplant. Hierzu wurden 50 Millionen Impfdosen bestellt, da man davon ausging, daß zweimal geimpft werde muß. Mittlerweile geht man davon aus, daß eine einmalige Impfung ausreicht.

Nach der neuen Impfempfehlung des Robert-Koch-Instituts soll folgende Impf-Reihenfolge eingehalten werden:

1. Beschäftigte in Gesundheitsdienst und Wohlfahrts pflege
mit Kontakt zu Patienten oder infektiösem Material

2. Personen ab einem Alter von 6 Monaten mit erhöhter
gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens,
wie zum Beispiel: chronische Krankheiten der Atmungsorgane,
chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und
Nierenkrankheiten, Malignome, Diabetes und andere
Stoffwechselkrankheiten, neurologische und neuromuskuläre
Grundkrankheiten, angeborene oder erworbene
Immundefekte mit T- oder B-zellulärer Restfunktion,
HIV-Infektion

3. Schwangere (vorzugsweise ab dem zweiten Trimenon)
und Wöchnerinnen

4. Haushaltskontaktpersonen, die eine mögliche Infek tionsquelle
für ungeimpfte Risikopersonen (s. 2. und 3. und
Säuglinge unter 6 Monaten) sein können

5. Alle übrigen Personen ab dem Alter von 6 Monaten bis
24 Jahren

6. alle übrigen Personen im Alter von 25 bis 59 Jahren

7. alle übrigen Personen ab 60 Jahre


Wo wird geimpft?

Bitte kontaktieren Sie das zuständige Gesundheitsamt. Dort erfahren Sie, bei welchen Ärzten und/oder Einrichtungen geimpft wird. Vielfach finden sich diese Informationen auch im Internet.

Werden die Kosten der Impfung erstattet?

Es fallen keine Kosten für die Impfung bei den Geimpften an. Die Kassen bzw. der Staat übernehmen alle Kosten.

Produktion des Impfstoffes

Schweinegrippe Impfung

Dieses Jahr deckt die Grippeimpfung den H1N1 Virus direkt ab

Die WHO hat zusammen mit diversen Laboren einen neuen Impfstoff gegen die Schweinegrippe entwickelt. Aus Deutschland war das Insitut der Virologie der Universität Marburg beteiligt. Die Entwicklung des Impfstoffs wird parallel in verschiedenen Einrichtungen betrieben. Nachdem die US-Behörde für Seuchenkontrolle (CDC) den Stamm des Schweinegrippe-Virus H1N1 isoliert hatte, war der Weg frei für die Produktion. Allerdings mußten die Viren in einem aufwendigen Verfahren in speziell präparierten Hühnereiern vermehrt werden. International stellen 20 Unternehmen Impfstoffe her, wie z.B. Schweizer Novartis-Konzern, der französisch-deutsche Pharmakonzern Sanofi-Aventis oder britische Pharmariese GlaxoSmithKline. Diese Unternehmen sind auch verantwortlich für den Impfstoff für die saisonale Grippe.


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